SPACE SHARING LIVING 4.0

Als Einführung in unsere Forschungsarbeit im Reallabor Space Sharing an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste möchten wir hier das Forschungsthema Living 4.0 vorstellen:

Das Forschungsprojekt Living 4.0 beschäftigt sich jenseits üblicher Stadterweiterungsmodelle mit zukunftsweisenden Möglichkeiten der Stadtverdichtung und -transformation. Das Projekt wendet Erkenntnisse der Grundlagenforschung zu Space Sharing planerisch an und beschäftigt sich anhand verschiedener Studien mit Space Sharing Typologien. Dies umfasst einerseits die Untersuchung von Nutzungshybriden bzw. der Umwandlung von Bestandsflächen und andererseits Studien neuer Typologie-Entwicklungen von Quartieren und Gebäuden im Postfordismus.

Als Basis dazu dienen Matrizen in unterschiedlichen Betrachtungsmaßstäben, die eine immer komplexer werdende Vernetzung zwischen den Nutzungen alltäglichen Lebens transparent und daher begreifbar und in weiterer Folge auch bearbeitbar machen. So werden mögliche typologische Entwicklungen, die durch beinahe unendliche Raum- und Funktionskombinationen in Zusammenhang mit dem Verschwinden von zeitlichen und räumlichen Grenzen zwischen den einzelnen Nutzungen entstehen, exemplarisch untersucht. Dies bezieht sich sowohl auf das Entwerfen von Gebäuden, aber auch analog auf die Freiraumplanung des öffentlichen Raums in der Stadt.

VerfasserIn: Sarah Behrens // Text: Auszug aus dem Antrag des Reallabor Spaces Sharing zur Anschlussförderung für Reallabore der ersten Förderlinie vom September 2017, S.22 / Grafik: Ina Westheiden

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