OUTPUT TASK 5 – LEONBERGS FRIENDLY FAVELA ALLOWS EVERYONE TO DO WHAT THEY WANT TO DO.

Wir veröffentlichen heute die Ergebnisse der Endpräsentation unseres Studenten Julius Bentele. Ein spannender Beitrag ist hierbei die TASK 5 mit seinem „Manifest einer glücklichen Gesellschaft im Zeitalter des Space Sharings“ …

Manifest auf die glückliche Gesellschaft im Zeitalter des Space Sharings.

1     Macht, was ihr wollt.

Versucht erst gar nicht, euch zu rechtfertigen. Geht alldem nach, was euch glücklich macht.

2     Zusammen is the new black.

Wir sind gemeinsam hier. Nehmt Rücksicht. Teilt, helft, wählt, kommuniziert, unterstützt, motiviert, haltet zusammen. Stellt sicher, dass jeder Zugang zu allem hat, was er braucht.
Macht gemeinsam Fortschritt, allerdings nie auf Kosten anderer, oder gar der Natur oder Umwelt. Strebt eine Gemeinschaft ohne jegliche Emission an – nachhaltig, selbstbestimmt und fair. Übernehmt gesellschaftliche Aufgaben, die durch subjektive Interessen und Aktionen nicht bewältigt werden können. Das Beitragen zum allgemeinen Wohl wird so zur Aufgabe für alle und ist daher Grundbestandteil des glücklichen Zusammenlebens. Helft alle, alles ein bisschen besser zu machen.

3     Schafft eure Ängste ab.

Sorgt dafür, dass sich niemand Sorgen um seine Existenz machen muss. Ruft einen Zentralrat der Angst- und Schreckensbekämpfung ins Leben – und hört auf ihn. Geht in der Zeit, in der ihr euch sonst Sorgen gemacht hättet, lieber spazieren oder malt ein Bild.

4     Nehmt euch, was euch zusteht.

Der öffentliche Raum gehört euch. Her damit! Geht auf die Straßen, auf die Marktplätze, in Kirchen oder Parks, und setzt euch hin. Bringt Spielzeug und festes Schuhwerk mit, fühlt euch wie zuhause. Holt euch verloren geglaubten Raum zurück; reißt Häuser ab oder nutzt sie um.
Baut euch Bühnen, Werkstätten, Labore, Küchen, Bibliotheken, Gallerien oder Denkmale; und sorgt dafür, dass sie für alle da sind.

5     Lasst euch von der Architektur nicht unterkriegen.

Benutzt Häuser, Strukturen und Räume wie es euch passt. Lasst euch von niemandem erklären, wie ihr zu wohnen habt. Stellt Blumen auf Fensterbänke, hängt Wandtattoos auf und verlegt Klicklaminat. Oder lasst es bleiben, je nach Lust und Laune.
Fordert gute Architektur. Fördert gute Architektur. Und versteht sie als interdisziplinäre Grundordnung des räumlichen Zusammenseins.

#OneSemesterOfHappiness

Visualisierungen & Text: Julius Bentele // Verfasserin: Sarah Behrens & Ina Westheiden

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