POP-UP #2 IM CAFÉ HAWELKA

Das Pop-Up #2 im Café Hawelka gehört zu der Reihe “Pop-Ups in den Räumen der Kunst” des Reallabor Space Sharing. Diese finden im öffentlichen, halböffentlichen und privaten Raum statt und hinterfragen die politische Dimension des Begriffs “Sharing” und stellen diesen zur Diskussion.

Das Space Sharing Pop-Up #2 im Café Hawelka nutzt die einzigartige Stimmung der Wiener Kaffeehauskultur für die Interaktion des Reallabor Space Sharing. 

Wie schon im Pop-Up #1 entsteht eine Nutzungsüberlagerung, ein Spannungsfeld zwischen Besprechung, Performance und sozialer Installation.

In der Mitte des Raumes, an einem runden Mamortisch, findet das Pop-Up #2 statt. Umgeben von Stammgästen, TouristInnen und dem Personal wird dem Café durch die Performance des Reallabor eine zusätzliche Nutzung hinzugefügt. Durch die Beschilderung bewegt sich das Pop-Up zwischen Besprechung und Happening. 

Das Künstlercafé Hawelka ist neben dem Café Griensteidl und Café Central (Schachcafé) eines der bedeutendsten Kaffeehäuser des 19. und 20. Jhdt. mit bekannten Gästen wie Arthur Schnitzler, Peter Altenberg, Heimito von Doderer, H.C. Artmann, Elias Canetti, Helmut Qualtinger, uvm.
1939 übernehmen Josefine und Leopold Hawelka das “Café Ludwig”. Während des Krieges wurde das Café geschlossen und 1945 wiedereröffnet. Die Inneneinrichtung, von einem Schüler von Adolf Loos entworfen, wurde von den Hawelkas übernommen und bis heute nicht verändert. An den Wänden findet man einerseits Poster für aktuelle Ausstellungen, Konzerte und Lesungen (damals eine Innovation) und andererseits die Sammlung Hawelkas mit Werken von bekannten Gästen.

VerfasserIn: Natascha Peinsipp //
Konzeption & Leitung: Mark Blaschitz, Edith Hemmrich, Natascha Peinsipp & Felix Steinhoff

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