SPACE SHARING RAUM/ ARCHITEKTUR: ÖSTERREICHISCHER PLATZ, STUTTGART (DE)

Die Studentin Antonia Dürig ist während der freien Recherche in unserem Master Seminar „Happiness Research“ auf das spannende Projekt „Österreichischer Platz“ in Stuttgart gestoßen. Es handelt sich hierbei um einen öffentlichen Raum, der zu einem urbanen Shared Space transformiert werden soll. Im Rahmen von Bürgerbeteiligungen soll sich der ehemalige Parkplatz stetig verändern. Es wurden hierfür unterschiedlichste temporäre Nutzungen für Events, Pop-up Stores und andere Installationen ins Leben gerufen.

Österreichischer Platz, Stuttgart (DE)

„Der „Österreichischer Platz“ in Stuttgart wird vom öffentlichen Auge kaum als urbaner Aufenthaltsort wahrgenommen. Als Verkehrsknotenpunkten des Stuttgarter Südens ist er vom Automobilverkehr dominiert. Die Fläche unter der Paulinenbrücke liegt zentral zwischen dem Gerberviertel und dem Marienplatz, wird aber lediglich als Parkplatz mit zwielichtigem Image genutzt.

Unter der Paulinenbrücke am Österreichischen Platz in Stuttgart.

Mit dem Slogan „Wo ist eigentlich dieser Österreichischer Platz?“ wirbt der Verein Stadtlücken für das von ihnen initiierte Projekt – die städtische Widerbelebung des Ortes. Der Parkplatz unter der Brücke soll sich im Rahmen einer Bürgerbeteiligung stetig verändern. Seit der Eröffnung im Juli 2018 wurden verschiedene Nutzungskonzepte ausprobiert. Beispielhafte zeitweilige Nutzungen waren ein Kinderferienprogramm, ein mehrtägiges Open Air Kino, die Installation von Pop-up-Stores und die Initiierung von vielen weiteren Events, wie Barabende oder Konzerte.

Bürgerbeteiligung

Öffentlicher Raum soll für alle rückgewonnen werden und wird damit zum „Urbanen Shared Space“. Die Nutzergruppen sind vielfältig, das Angebot richtet sich an alle Bewohner der Stadt. Die Nutzungen des „Österreichischen Platzes“ sind unterschiedlich und verlaufen sogar zeitweise parallel.

Party

Die Besonderheit des Projektes ist neben dem enormen ehrenamtlichen Engagement des jungen Vereins „Stadtlücken“ die Beteiligung der Stadt, die die Flächenaktivierung finanziell unterstützt. Der „Österreichischer Platz“ ist nicht in privater Hand und ein Paradebeispiel für geteilten, reaktivierten Raum, der einen Mehrwert für Stadt und Bewohner bringt.“

Essen
Kino

VerfasserIn: Sarah Behrens & Ina Westheiden // Inhalt & Text: Antonia Dürig / Fotos: https://www.oe-platz.de und https://www.stadtkind-stuttgart.de/was-passiert-am-oesterreichischen-platz/, 23.04.2019

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