OUTPUT HAPPINESS RESEARCH: SUPERKILEN, KOPENHAGEN (DK)

Im Seminar Happiness Research sind dieses Sommersemester von unseren Studentinnen spannende Analysen im Hinblick auf Space Sharing Potentiale bei weltweiten Architekturprojekten entstanden. Heute stellen wir ein Projekt vor, dass sich mit Außenraum und Freiflächen auseinandersetzt:

SUPERKILEN, KOPENHAGEN (DK)

Stadt: Kopenhagen
Land: Dänemark
Baujahr: 2012
ArchitektInnen: BIG, Topotek 1
Fläche: 3300 m²
Funktion: Öffentlicher Raum

Superkilen ist ein Landschaftspark im Stadtteil Norrebro in Kopenhagen. Norrebro gilt als das sozial durchmischteste Gebiet Dänemarks. Der Ort ist international geprägt – mit einher gehen die unterschiedlichen Identitäten und Charaktere seiner Bewohner. Die Heterogenität der Nachbarschaft war Anhaltspunkt bei der Gestaltung des Parks.

Bestandsanalyse
Farblegende

Als Schnittstelle zwischen den Kulturen sind auf der gesamten Fläche Objekte aus über 60 Nationen verteilt. Sie dienen als Blickfang, als Ausstellungsfläche der Identitäten und fördern gleichzeitig die Identifizierung der Menschen in der Nachbarschaft mit dem Platz. Gedacht wird Superkilen als multifunktionaler Aufenthaltsort, an dem Spiel und Austausch jeden Tag neu erfunden werden kann. Der urbane Landschaftspark teilt sich in drei Zonen. Erstere ist der sogenannte Rote Platz. Dieser dient als Aktivitätszone. Der sogenannte Schwarze Platz, dient als Ort des Treffpunkts und der Grüne als Freizeitbereich.

Als öffentlichen Raum nimmt Superkilen in der Funktionsanalyse eine Sonderstellung ein. Das Zusammenspiel von Nutzerheterogenität und unterschiedlichen Nutzungen, von Jugendlichen, die Fußball spielen, über Rentner beim Spaziergang bis hin zu jungen Müttern, die picknicken, macht Superkilen zu einem Shared Space par Excellence. Ein Beispiel wie geteilter, öffentlicher Raum in Zeiten von Globalisierung und Urbanisierung durch sensible Gestaltungseingriffe belebt und aktiviert werden kann.

Infografik
Illustration

VerfasserIn: Sarah Behrens & Ina Westheiden // Grafik, Inhalt & Text: Katharina Müller, Rebecca Müller, Christine Root, Antonia Dürig

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