CASE STUDY LIVING 4.0 – ALLGEMEIN

Das Reallabor Space Sharing untersucht die Umsetzung und Auswirkung von Nutzungsüberlagerungen und Mehrfachnutzungen in Bestandsgebäuden.

In der Case Study – Living 4.0 möchten wir einerseits die Funktionsweise von Space Sharing und andererseits die Relevanz der Forschungsfrage untersuchen.

Hierzu haben wir im ersten Schritt eine Funktionslegende für verschiedenste Nutzungen entwickelt. Diese dient als Grundlage für alle Analysen.

Funktionslegende

Für die angewandten Analysen wurden zwei Gebäude verschiedener Typologien gewählt, die sowohl geschichtlich als auch architektonisch bedeutend sind. Die Unité d’habitation in Marseille von Le Corbusier (1952) als Wohnmaschine und das Thyssen Hochhaus (bekannt als Dreischeibenhaus) in Düsseldorf von den Architekten H. Hentrich und H. Petschnigg (1955) als eines der ersten Bürohochhäuser in Deutschland. Anhand der ausgewählten Gebäude wurden im ersten Schritt Funktionsanalysen im Bestand angefertigt, die Leerstand und Potentialräume für Space Sharing aufzeigen. Im zweiten Schritt wird die jeweilige Transformation zum hybriden Space Sharing Gebäude untersucht.

Die Analysen sind jeweils in Zeitintervalle aufgeteilt, um die Unterscheidung der verschiedenen Nutzer und Nutzungen sowie möglichen Leerstand aufzuzeigen.

Schematische Darstellung der 4 Komponenten des Space Sharings:
Raum, Nutzung, Personen/ Nutzer und Zeit

Die in den kommenden Tagen folgenden Diagramme wurden auf gleicher Grundlage erstellt und dienen zur Veranschaulichung der unterschiedlichen Arten des Space Sharings.

VerfasserIn: Sarah Behrens & Ina Westheiden // Konzeption & Leitung: Sarah Behrens, Mark Blaschitz, Edith Hemmrich & Ina Westheiden / Texte & Grafik: Sarah Behrens & Ina Westheiden

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